Wasser ist ein Menschenrecht

Das Sammeln von Pfandbechern auf Pop-Festivals beschert der Wasserinitiative Viva con Agua stetig steigende Einnahmen. In diesem Sommer fordern auch Die Ärzte die Zuschauer auf, das Pfandgeld für den guten Zweck zu spenden.

In mehr als 40 Städten gibt es bereits Ableger von Viva con Agua und die Online-Datenbank POOL registriert etwa 6.000 Leute als aktive Unterstützer. Gemeinsam gestalten sie eine soziale Plattform und geben so allen Interessierten die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten für eine Welt ohne Durst zu engagieren. Das VcA-Netzwerk ermöglicht viele bunte und kreative Aktivitäten. Denn das Bilden von nachhaltigen zivilgesellschaftlichen Netzwerken ist für VcA ein wirkungsvoller Ansatz für positive gesellschaftliche Veränderungen.

Prominente Unterstützer — Die Ärzte (Foto: Marco Fischer)

Unterstützt wird Viva con Agua in diesem Sommer von rund 50 Festivals, auf denen Pfandbecher für den Bau von Brunnen und Sanitäranlagen in Afrika gesammelt werden. So forderten Die Ärzte ihre Fans live dazu auf, das Pfandgeld zu spenden. Ihr Schlagzeuger und Sänger Bela B unterstützt Viva con Agua seit den Anfangstagen, zum Beispiel als Kurator der Millerntor Gallery, die Anfang Juli zum 9. Mal stattfindet (mehr dazu demnächst an dieser Stelle).

Damit die Kommunikation untereinander nicht zu kurz kommt, veranstaltet Viva con Agua aber auch schon seit Jahren Treffen der lokalen Gruppen und Initiativen, die der Vernetzung und der Vermittlung von Know-how dienen. Gesponsert wurde das diesjährige Netzwerktreffen u.a. von der Fresh Factory, wofür sich Mario Dresing vom Orga-Team überschwänglich bedankte:  „Wie schon in den letzten Jahren haben wir uns riesig über das Sponsoring gefreut. Insbesondere unsere Küchencrew war begeistert und hatte viel Freude mit den Lebensmitteln. Alles wurde rasend schnell verbraucht. Die Teilnehmenden waren schwer begeistert von euren Obstsalaten.“

So was hört man natürlich gerne. Klaus Klische, der Geschäftsführer der Fresh Factory, blieb allerdings ganz Hanseat in puncto Danksagung: „Dafür nich!“

Titelbild: Markus Schwer