Heiko Antoniewicz

Umami-Seminar mit Heiko Antoniewicz

Umami als Geschmack wird von den meisten kaum wahrgenommen, fehlt es allerdings, findet man das Essen auch nicht mehr lecker.

Umami als eigenständiger Geschmack wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von dem japanischen Professor Kikunae Ikeda entdeckt, allerdings erst in den Achtzigern allgemein als fünfter Geschmack anerkannt. Umami kommt als Begriff aus dem Japanischen und beschreibt einen fleischigen, herzhaften Geschmack, wie man ihn beispielsweise in Parmesan, Tomaten, Kartoffeln, Spargel, japanischer Sojasauce, Dashi und auch in Muttermilch findet.

Umami spielt also eine große Rolle, wenn es darum geht, etwas besonders Leckeres zuzubereiten, was uns im Gedächtnis bleibt und uns stark im Bereich der Gefühle trifft.

In diesem Seminar von und mit Heiko Antoniewicz beschäftigen wir uns unter anderem intensiv mit Miso für den ultimativen Umami-Geschmack. Miso, ursprünglich nur Liebhabern der japanischen Küche oder Kennern der makrobiotischen Ernährungsrichtung bekannt, ist weit mehr als nur eine salzige Paste, die eine Schale Suppe würzt. Die verschiedenen Misoarten haben ein derart komplexes Geschmacksspektrum, das es einem fast den Atem verschlägt.

Von 10:00 bis 16:00 in der Wihoga Dortmund, Am Rombergpark 38, 44225 Dortmund. Kosten: 297,50 Euro.