Die größte Baumfrucht der Welt

Zum Gewinn des Förderpreises hat es nicht ganz gereicht. Im März 2020 stellen Melissa Perk und Julian Baas die Jackfruit aber trotzdem auf der Gastro Vision vor.

Der Name der Jackfrucht wurde von dem malaysischen Wort „chakka“ bzw. „chakra“ abgeleitet, was soviel bedeutet wie „rund“. Ursprünglich in Südostasien beheimatet, wird die bis zu 90 Zentimeter lange und bis zu 50 Kilo schwere größte Baumfrucht der Welt mittlerweile auch in Südamerika, Australien, Afrika und in der Karibik angebaut. Denn die Jackfrucht hat einen ganz besonderen Geschmack, ist reich an wichtigen Nähr- und Ballaststoffen und enthält wertvolle Spurenelemente und Vitamine. Weil sie den Geschmack von Gewürzen sehr gut annimmt, ist sie eine willkommene Alternative zu Fleisch. Hähnchengeschnetzeltes, Gulasch, Burger-Patties, Gyros und viele andere Gerichte können mithilfe der Jackfrucht schnell und einfach imitiert werden. Und als reife Frucht eignet sie sich für Desserts und Smoothies oder als natürlicher Snack für zwischendurch.


Von den Zeitschriften „Men’s Health“ und „Women’s Health“ wurde die Jackfrucht in diesem Jahr mit dem Good Food Award ausgezeichnet, nicht zuletzt, weil sie in unterschiedlichen Reifegraden geerntet und verzehrt werden kann. Das Fruchtfleisch entwickelt während der Reifung eine kräftig gelbe Farbe und schmeckt am Ende wie eine Mischung aus  Ananas, Mango und Banane.

Who’s Jack? Melissa Perk und Julian Baas!

Auf den Markt gebracht wurde sie hierzulande im April 2017 durch Melissa Perk und Julian Baas, deren Firma Who’s Jack einen Teil der Jackfrüchte aus Sri Lankas bezieht und ein gemeinnütziges Bildungsprojekt in Mirissa unterstützt.