Vermischte Nachrichten 

New York verbietet Stopfleber. Jeder dritte Deutsche will sich nicht vegan ernähren. Spanisches Bio-Gemüse wird künstlich gedüngt. Und für Wanderer gibt es nun auch einen Flachmann mit eingebautem Kompass.

Für die Produktion von Foie Gras werden Enten und Gänse wochenlang mit Getreide zwangsgefüttert, bis ihre Lebern total verfettet und auf ein Vielfaches angeschwollen sind. In Dänemark, Großbritannien und Australien ist die Herstellung von Stopfleber deshalb bereits verboten. Anfang des Jahres hatte das oberste US-Gericht ein Verbot von Stopfleber im Bundesstaat Kalifornien nach einem 15-jährigen Rechtsstreit erlaubt. Und nun soll die umstrittene Delikatesse Foie Gras ab Oktober 2022 auch in New York verboten werden. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine.

Mangelernährung sieht anders aus

Einer Umfrage des Arzneimittelherstellers Stada zufolge lehnen 31 Prozent der Deutschen eine rein vegane Ernährung ab, weil sie vermuten, dass es sich dabei um eine Mangelernährung handele. Um ihnen die Angst vor dem Veganismus zu nehmen, empfiehlt Thorsten Winter, Wirtschaftsredakteur der FAZ, eine Linsensuppe mit Kartoffeln und Möhren, Sellerie, Lauch, Zwiebeln und Gemüsebrühe. Die sei „so was von nahrhaft, lecker – und vegan“.

Die meisten Bio-Tomaten, -Paprika und -Gurken, die in Deutschland verkauft werden, stammen aus Andalusien. Bei der ökologischen Obst- und Gemüseproduktion werden im Süden Spaniens jedoch Düngemittel eingesetzt, die nach der EU-Ökoverordnung schlicht verboten seien, wie die taz recherchiert hat.

Von wegen Bio …

Das perfekte Geschenk für Abenteurer, Naturfreunde und Einzelgänger bietet die 1897 gegründete schottische Firma Dalvey an — den Flachmann Voyager Expedition, in dessen Seite ein Kompass eingelassen ist. Eberhard Schwarz, Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung, will den Flachmann auf seiner nächsten Wanderung testen — sofern er den Kompass nach einem kräftigen Schluck Whisky noch erkennen kann.