Umsatzbringer Halloween

Wenn es morgen Abend an der Tür klingelt und plötzlich als Gespenst, Skelett oder Monster verkleidete Kinder „Süßes oder Saures” verlangen, sollte man gewappnet sein und Süßigkeiten oder saure Pommes parat haben.

Der Brauch, zu Halloween, dem amerikanischen Vorabend von Allerheiligen, sich als gruselige Gestalt zu verkleiden, um die Häuser zu ziehen, an fremden Türen zu klingeln und „Süßes oder Saures” zu verlangen, greift schon seit den Neunzigerjahren immer mehr um sich. Vor allem in den Städten decken sich Verbraucher deshalb beizeiten mit Weingummi in Form von Hexen oder Totenköpfen, süßem Knabberzeug oder sauren Apfelringen ein, um den Kindern in ihren fantasievollen Kostümen eine Freude zu bereiten.

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Der Anteil von Halloween-Artikeln an den Ausgaben für Saison-Süßigkeiten liegt zwar gerade mal bei 2 Prozent, während es Weihnachtsartikel auf 53 und Osterschokoladen auf 45 Prozent bringen. Angesicht von 1.700 Tonnen Süßwaren, für die im vergangenen Jahr knapp zehn Millionen Euro ausgegeben wurden, steigern aber auch sie den Umsatz. Vor allem den von Discountern, bei denen 92 Prozent aller Halloween-Produkte abgesetzt werden.

Erst mal zu Penny