Kartoffeln in Übergröße … verzweifelt gesucht!

Mit Ernteausfällen von bis zu 40 Prozent rechnet die kartoffelverarbeitende Industrie aufgrund der aktuellen Dürre. Pommes frites könnten dadurch nicht nur teurer, sondern auch kürzer werden.

Die dümmsten Bauern ernten einem Sprichwort zufolge die dicksten Kartoffeln. Doch auch sie sind angesichts der anhaltenden Hitzewelle machtlos, da Kartoffeln bei diesen Temperaturen nicht mehr wachsen und die Knollen klein bleiben. Kartoffeln in Übergröße, die hauptsächlich für die Produktion von Pommes frites benötigt werden, sind schon jetzt kaum noch lieferbar.

Horst-Peter Karos vom Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie (BOGK) geht deshalb auf Spiegel Online davon aus, dass auch auf kleinere Kartoffeln zurückgegriffen wird und Pommes frites kürzer werden. Da auch eine Bewässerung nur wenig nütze und Importe das Problem nicht lösen könnten, weil auch die europäischen Nachbarländer unter der Dürre ächzten, rechnet Karos mit einer Missernte, wenn es nicht bald zu einem Wetterumschwung kommt. Doch der ist nicht in Sicht.

So sollen Pommes sein

Werden die Pommes demnächst kleiner?

Schuld an der Dürre hat den dümmsten Bauern zufolge die Bundeskanzlerin. Angela Merkel soll die ungewöhnliche Hitzewelle verfügt haben, damit sich die Flüchtlinge bei uns wie zuhause fühlen.