Sophia Grupe (smitten by food)

Auf der Gastro Vision begegnen wir immer wieder Leuten, die ein hohes Ansehen in der Gastronomie und Hotellerie genießen. Aber worauf kommt es ihnen an und was haben sie noch vor? Unser Fragebogen gibt Auskunft.

Für die 27-jährige Hamburger Jugendmeisterin der Köche war es ein logischer Schritt, Köchin zu werden, da ihre gesamte Familie in der Gastronomie tätig ist. Nachdem sie ein paar Jahre lang in dieser Branche Erfahrungen gesammelt und eine Ausbildung bei den Küchenfreundinnen absolviert hatte, machte sie sich mit dem Catering-Service smitten by food selbstständig. Auf der Gastro Vision begeisterte sie in den vergangenen zwei Jahren am Stand der Räucherei mit ihren kreativen Fischgerichten.

Die Trends im Blick

„Nur Trends, die sich durch Produktqualität, Nachhaltigkeit und Authentizität auszeichnen, können sich auch etablieren”

Worauf kommt es im Leben an?

Für mich kommt es darauf an, glücklich zu sein. Auf Gelassenheit, Liebe und Empathie.

Was wollen Sie noch schaffen und erreichen?

Diese Welt ist so unglaublich reich an kulinarischer Vielfalt, da möchte ich noch viel von probieren. Das bedeutet natürlich auch eine Weiterentwicklung als Köchin.

Welches Ereignis hat Ihr Leben geprägt oder verändert?

Jedes noch so kleine Ereignis verändert das Leben auf irgendeine Art und Weise. Aber das eine große, einschneidende Ereignis, das alles verändert hat, gibt es bei mir nicht.

Ihr liebster Drink?

Als Begleitung zum Essen am liebsten Wein, danach auch gerne mal einen Whiskey.

Ihr Lieblingsessen?

Ich habe kein Lieblingsessen, aber ich liebe alles, was köstlich ist.

Mit wem hätten Sie gerne mal ein Dinner for Two und warum?

Mit dem Dalai Lama, um mit ihm über Gelassenheit und Glück zu plaudern.

Sophia allein zu Haus

Sophia allein zu Haus

Worüber ärgern Sie sich und warum?

Ich versuche, mich über nichts zu ärgern. Weder über mich selbst noch über andere. Sich zu ärgern lohnt sich einfach nicht und meist, wenn nicht immer, gibt es andere Ansätze, die schneller und friedlicher zu einer Lösung führen.

Was wäre Ihnen peinlich?

Ich versuche, sehr achtsam durchs Leben zu gehen. Gelingt mir das mal nicht, ist es mir immer ein wenig unangenehm.

Was nervt Sie an Kollegen?

Da bin ich ganz altmodisch: Unordentlichkeit und Faulheit. Beides sagt sehr viel über die Einstellung zu unserem Beruf aus und ist ein Zeichen von Unachtsamkeit.

Was würden Sie mit auf eine einsame Insel nehmen?

Streichhölzer und jede Menge Saatgut.

Wo machen Sie am liebsten Urlaub?

Überall dort, wo es möglichst viele neue (kulinarische) Eindrücke zu entdecken gibt.

kopf-und-kuche

Welches Kochbuch sollte in keiner Küche fehlen?

Ich würde gerne jedem Koch oder Food-Interessierten Jürgen Dollases „Kopf und Küche” mit auf den Weg geben. Es geht vornehmlich um die Sensorik von Lebensmitteln und wie wir damit umgehen können. Ein Buch zum Grübeln. Es bringt einen zum Nachdenken und liefert somit viele neue Ideen.

Der nächste Gastronomie-Trend?

Nach Ceviche, Poké und Ramen fällt es mir schwer, das vorauszusagen. Ich denke aber, dass sich nur solche Trends etablieren können, die sich durch Produktqualität, Nachhaltigkeit und Authentizität auszeichnen. Unsere Kunden fragen zunehmend nach der Geschichte, Herkunft und Produktion der Lebensmittel und Speisen.