Die Wiesn wird zum Knödelfest

Das Münchener Oktoberfest findet zwar erst im September statt, kann aber schon jetzt einen neuen Rekord vorweisen: Der Knödelspezialist Burgis knackt dann erstmals die 1-Million-Knödel-Marke.

Wenn die 185. Wiesn am 22. September eröffnet wird, steht der erste Gewinner längst fest — das bayerische Familienunternehmen Burgis beliefert in diesem Jahr das größte Volksfest Deutschlands mit mehr als einer Million Knödel. Bis zum 7. Oktober werden dann in den Wiesnzelten täglich rund 62.500 Kartoffel- , Semmel-, Brezen- und Spinatknödel zubereitet, als Beilage für Schweinsbraten, Haxen oder vegetarische Rahmschwammerln.

Wiesn-Kini Timo Burger

Wiesn-Kini Timo Burger

„Eine Million Wiesnknödel – das ist auch für uns eine große Hausnummer, die wir erst einmal bewältigen müssen”, räumt denn auch der Burgis-Geschäftsführer Timo Burger ein. „Auch wenn es für uns zum Alltag gehört, Knödel in großen Mengen zu produzieren, so ist es dennoch eine besondere Herausforderung, da wir die Wiesnknödel an die individuellen Wünsche der Küchenchefs anpassen. Jeder bekommt also in Geschmack und Gewicht ,maßgeschneiderte‘ Knödel von uns.“

In zwei Dritteln aller Oktoberfestzelte wird Burgis in diesem Jahr mit seinen Knödelspezialitäten vertreten sein, darunter auch Käfer und Augustiner. Die Gründe für diesen einzigartigen Rekord habe Burgis seiner Heimatverbundenheit und seinem Engagement für Regionalität zu verdanken: „Die Küchenleiter der Wiesnzelte wissen bei uns einfach ganz genau, woher die Knödel, aber auch die Rohstoffe für diese stammen. Transparenz und hohe Ansprüche an die Qualität sind wesentliche Faktoren, die dafür sorgen, dass Köche unsere Knödelspezialitäten gerne verarbeiten.“

Fehlt nur noch a Mass

Fehlt nur noch a Mass Bier

Entscheidend ist aber auch die räumliche Nähe des Firmensitzes in Neumarkt. Der kurze Transportweg zur Münchner Theresienwiese sorgt für geringe CO2-Emissionen. Burger: „Bei einem solch großen Volksfest ist dies nicht zu unterschätzen und trägt dazu bei, die Nachhaltigkeit zu fördern. Solche sozialen und ökologischen Vorzüge sind auch für die Wiesnwirte selbst von Vorteil, da sie sich jedes Jahr neu für das Oktoberfest bewerben müssen. “