African Spirit

Das Warten auf ein Ende des Gin-Hypes dauert an. Nun hat die FAZ einen Newcomer entdeckt, der bereits 2016 auf der Gastro Vision vorgestellt wurde.

Gut Ding will Weile haben. Das dachte sich wohl auch Peter Badenhop, der soeben für die Frankfurter Allgemeine Zeitung einen der „interessantesten Newcomer” entdeckt hat — den Elephant Gin, der von Peter Schütte bereits vor zwei Jahren auf der Gastro Vision präsentiert wurde.

nana

Flasche für Flasche wird per Hand nummeriert

Auf die Idee, einen Gin mit afrikanischer Note herzustellen, waren die beiden Quereinsteiger Tessa und Robin Gerlach auf einer Kenia-Reise im Jahr 2011 gekommen. Ihren in Hamburg produzierten Gin aromatisieren die beiden, die zuvor im Filmgeschäft tätig waren, u.a. mit Kräutern, Früchten und Wurzeln wie dem afrikanischen Wermutkraut, dem Affenbrotbaum und dem Löwenschwanz-Strauch. Die Etiketten werden per Hand nummeriert und tragen die Namen der sieben eindrucksvollsten Elefanten des südafrikanischen Krüger-Nationalparks. 15 Prozent des Erlöses kommen denn auch zwei Stiftungen zugute, die sich für das Überleben der vom Aussterben bedrohten Dickhäuter einsetzen. Darauf einen Gin Tonic!