Rudolf-Achenbach-Preis

Deutschlands beste Nachwuchsköchin kommt aus Chemnitz. Mit Hanna Lehmann gewann erstmals eine Sächsin den Bundesjugendwettbewerb des Verbandes der Köche Deutschland und der Achenbach Delikatessen Manufaktur.

Die Finalisten des seit 1975 ausgetragenen Wettbewerbs um den Rudolf-Achenbach-Preis schenkten sich nichts. „Alles, was aus dem am Wettkampftag verkündeten Warenkorb gezaubert wurde, lag auf absolutem Spitzenniveau”, lobte Katrin Achenbach, die Enkelin des Firmengründers und Geschäftsführerin der Achenbach Delikatessen Manufaktur, die Teilnehmer, die es bis in die Endausscheidung geschafft hatten. Dabei mussten Black-Tiger-Garnelen zu Vorspeisen, Eier und Blattspinat zu Zwischengerichten sowie Kalbsfilet und Kalbsbries zu Hauptgerichten verarbeitet und Desserts aus Himbeeren und weißer Schokolade kreiert werden. Die Azubis hatten für die Zubereitung des Menüs sechs Stunden Zeit, außerdem mussten sie eine theoretische Prüfung absolvieren.

Gruppenbild mit Damen — die Finalisten und Veranstalter des Rudolf-Achenbach-Preises

Gruppenbild mit Damen — die Finalisten und Veranstalter des Rudolf-Achenbach-Preises

Neben einer Prämie in Höhe von 1.000 Euro erhielt die Siegerin, die im Chemnitzer Restaurant La Bouchée ausgebildet wird, ein von der WIHOGA Dortmund gestiftetes Stipendium für eine zweijährige Weiterbildung zur staatlich geprüften Betriebswirtin. Die Zweit- und Drittplatzierten, Lukas Marx vom Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg und Felix Herp von der Burg Staufeneck in Salach, dürfen an einem Profi-Workshop von Heiko Antoniewicz teilnehmen, bestens bekannt von der Gastro Vision.

Das Siegermenü

Gebratene Garnele / Krustentiersauce / Kaiserschotengremolata / Gurke / Papaya

Spinat-Pilz-Ravioli / glasierter Spargel / geschmolzene Kirschtomate / Bärlauchschaum

Rosa Kalbsfilet / Kalbsbriespraline / Jus / Selleriepüree / Karotte

Weißes Schokomoussetörtchen / Beerenfüllung / Himbeersorbet