Aktuelle Wochenschau

Die teuerste Wodkaflasche der Welt ist wieder aufgetaucht. „Geo Saison” kürt die schönsten Hotels Europas. Lukas Podolski eröffnet einen Döner-Imbiss. Rewe wird zum Vorreiter im Kampf gegen Zucker. Und die drei größten Binsenweisheiten der schwäbischen Küche. Die Woche im Überblick.

Die eine Million Euro teure Wodkaflasche, aus der in der Netflix-Serie „House of Cards” dem US-Präsidenten Frank Underwood (Kevin Spacey) eingeschenkt wurde, war erst verschwunden, ist nun aber wieder aufgetaucht — leer auf einer Kopenhagener Baustelle. Doch das stört ihren Besitzer, den Bartender Brian Ingberg, nicht: „Wir haben noch mehr von dem Wodka, der in der Flasche war, und werden jetzt einfach wieder auffüllen.“ Denn nicht auf den Inhalt kommt es bei der „Russo-Baltique” an, sondern auf die Flasche selbst, die aus Weiß- und Gelbgold besteht und auf dessen Deckel die Replik eines zaristischen Doppeladlers zu sehen ist, wie Spiegel Online berichtet.

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Die schönsten Hotels Europas

Das Reisemagazin Geo Saison hat die „100 schönsten Hotels in Europa“ gekürt, die man Freunden empfehlen würde. Zu den Siegern zählen auch vier deutsche Häuser: Das Berliner Provocateur in der Kategorie „Design“, das Hamburger Sir Nikolai in der Kategorie „City“, der Sylter Söl’ring Hof in der Kategorie „Food“ und das Münchener Ruby Lilly in der Kategorie „unter 100 Euro“. Außer Konkurrenz: das Icehotel 365 im norwegischen Jukkasjärvi.

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Der Poldi-Döner

Nachdem er im vergangenen Jahr die Eisdiele Ice Cream United eröffnet hat, bietet Lukas Podolski nun auch, gemeinsam mit seinem türkischen Geschäftspartner Metin Dag, Döner an. Podolski, der seine Fußball-Karriere gerade in Japan ausklingen lässt, wird deshalb zwar vom Spiegel als „Marketing-Profi” geadelt, hat nach eigenen Angaben aber „keinen Business-Plan oder so”. Er mache einfach nur etwas, zu dem er auch stehen könne: „Man isst den Döner in jungen Jahren, man isst den Döner jetzt und man isst den Döner nach Karriereende.”
Unser Poldi liegt damit jedenfalls voll im Trend. Denn fast jeder zweite Deutsche isst regelmäßig außer Haus. Das ergab der Ernährungsreport 2018. Jeder Vierte kauft mindestens einmal in der Woche Snacks oder belegte Brötchen, und drei Viertel der Befragten gaben an, mindestens einmal im Monat ein Restaurant zu besuchen.

Rewe

Wie viel Zucker braucht der Mensch?

Ab der kommenden Woche sollen in den 3000 deutschen Filialen der Lebensmittelkette Rewe vier Wochen lang Probepackungen mit Schokopudding für einen Euro pro Viererpack verkauft werden – in der Normalrezeptur und in drei reduzierten Varianten mit bis zu 40 Prozent weniger Zucker. Anschließend können die Kunden online darüber abstimmen, welche Variante ins Sortiment aufgenommen werden soll. Rewe setzt sich damit, so Die Welt, „an die Spitze der Anti-Zucker-Bewegung”. Bis 2020 sollen von allen Eigenmarken auch Varianten mit gesenktem Zuckergehalt verfügbar sein. Ernährungswissenschaftler warnen schon seit langem vor verstecktem Zucker in Süßgetränken, zubereiteten Milchprodukten oder vermeintlich leichten Snacks für zwischendurch.

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Schwäbisch-Kurs zur Gastro Vision @ Intergastra

Die Tage bis zur Stuttgarter Gastro Vision fliegen nur so dahin. Höchste Zeit, den hauseigenen Schwäbisch-Kurs der Gastro Vision fortzusetzen — mit den drei größten Binsenweisheiten der schwäbischen Küche:

  1. Au scheene Äbfl faulad — Auch schöne Äpfel werden eines Tages
    unansehnlich.

2. Au schwarze Kiah gäbad weiße Milch  — Auch schwarze Kühe geben weiße
Milch.

3. Au dinne Schbäddzla gäbad an broida Arsch — Sinngemäß: Kleinvieh macht
auch Mist.

Bitte auswendig lernen! Unser Schwäbischlehrer Christian Meißner wird Sie in Stuttgart persönlich prüfen. Wer den Test nicht besteht, muss im März in Hamburg nachsitzen.