Kulinarische Entdeckungsreisen

Seit seinem 16. Lebensjahr ist Justin P. Moore bereits Vegetarier, und seit ihm Mitglieder von Hare Krishna ein indisches Kochbuch geschenkt haben, ein Fan der indischen Küche. Das Ideal eines gewaltfreien Lebens führte dazu, dass er vom Vegetarier zum Veganer wurde und bislang acht Mal als Rucksacktourist durch den Subkontinent reiste. Nachdem Moore mit „The Lotus and the Artichoke — Vegane Rezepte eines Weltreisenden” sein erstes Kochbuch veröffentlicht hatte, folgten bald weitere über kulinarische Entdeckungsreisen durch Mexiko, Sri Lanka und Malaysia. Und mit The Lotus and the Artichoke — Indien legt er nun eine kulinarische Liebesgeschichte mit über 90 veganen Rezepten vor, die in der Edition Kochen ohne Knochen des Ventil Verlags erschienen ist. Darin versammelt hat er seine Lieblingsspeisen, die er bei Familienessen, in Restaurants oder an Street-Food-Ständen in Kaschmir und Kerala, Rajasthan oder Mumbai kennengelernt hat — und die so lecker aussehen, dass man am liebsten gleich den Rucksack schnüren und nach Indien reisen möchte.

Justin P. Moore — The Lotus and the Artichoke — Indien (Ventil Verlag, 194 Seiten, Euro 18,–)

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Ebenfalls in der Edition Kochen ohne Knochen erschienen ist Patrick Bolks Vegan, aber günstig, in dem er mit dem Vorurteil aufräumt, dass sich in Zeiten von Superfood, Weizengrassäften und Rohkost-Restaurants nur gut betuchte Esser veganes Essen leisten könnten. Bolk erklärt die Basics der veganen Küche und stellt sowohl Kartoffel- als auch Nudel- und Getreidegerichte, Gemüsesuppen und -eintöpfe sowie herzhafte Klassiker, Desserts und Snacks vor. Und wer partout nicht auf einen Burger verzichten mag, kann sich mithilfe eines Burger-Baukastens selbst verwöhnen.

Patrick Bolk — Vegan, aber günstig. Das Kochbuch (Ventil Verlag, 162 Seiten, Euro 12,50)

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