Wer hat, dem wird gegeben

Je höher das Bruttoinlandsprodukt, desto weniger gibt eine Nation für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke aus. Während in Ländern der Dritten Welt wie Nigeria mehr als die Hälfte des Einkommens für die Ernährung draufgeht, weil die Versorgung mit Lebensmitteln Vorrang vor fast allen anderen Bedürfnissen hat, investieren Verbraucher in den USA gerade einmal 6,4 Prozent in ihre Ernährung.

Amerikaner sparen beim Essen

Amerikaner sparen am Essen

Mit rund zehn Prozent rangiert auch Deutschland auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Was zum einen dem Wettbewerb von Supermärkten und Discountern geschuldet ist, der  deutlich niedrigere Preise als in anderen Ländern zur Folge hat, zum anderen aber auch daran liegt, dass das Einkommensniveau hierzulande besonders hoch ist.

Von wegen Geiz ist geil: Vor allem jüngere Konsumenten orientieren sich zunehmend an der Qualität von Lebensmitteln und achten darauf, ob sie nachhaltig produziert werden und ein Bio- oder Tierwohl-Siegel besitzen.

Ganz vorne

Fisch lassen sich die Deutschen was kosten

Das meiste Geld geben die Deutschen dabei für Fleisch und Fisch aus, gefolgt von Obst, Gemüse und Kartoffeln, Brot und Getreideerzeugnissen sowie Molkereiprodukten und Eiern. Getränke und Süßwaren, Fette und Öle, Kräuter und Gewürze rangieren hingegen am unteren Ende der Skala.

Gemüse

Guter Mittelplatz: Gemüse

Ausgaben für Lebensmittel in Prozent des Einkommens

  1. Nigeria                 56,4 %
  2. Kroatien              30,5 %
  3. Griechenland     16,9 %
  4. Spanien               13,0 %
  5. Deutschland       10,3 %
  6. Australien            9,8 %
  7. Schweiz                 8,7 %
  8. Großbritannien  8,2 %
  9. Singapur              6,7 %
  10. USA                    6,4 %Quelle: Vexcash