Gewürze sorgen nicht nur für den besonderen Geschmack eines Gerichts, sondern wirken sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Unsere Top Ten der Gewürze, um die Küche in eine Hausapotheke zu verwandeln.

1. Anis

Anis stammt aus südöstlichen Mittelmeerländern und ist zugleich eine Heilpflanze und ein Gewürz. Anis wirkt als Aphrodisiakum und gegen Bronchitis, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Energiemangel.

2. Chili

Chili steigert die Wärmeabgabe des Körpers und hilft, die Hitze besser zu ertragen. Einsetzbar gegen Halsschmerzen und — als Pflaster — gegen Muskelverspannungen und Rückenschmerzen. Chili verringert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schützt die Magenschleimhaut und führt dazu, dass der Körper Endorphine, also Glückshormone, ausschüttet.

3. Ingwer

Das „Natur-Aspirin” regt die Magensekretion an, steigert den Speichelfluss und die Darmbeweglichkeit. Es beeinflusst den Blutdruck, die Blutfettwerte und die Blutgerinnung, wirkt schleimlösend bei Erkältungen und ist ein gutes Mittel gegen Reise- und Seekrankheit, Schwangerschaftsübelkeit, Schwindelanfälle, chronischen Husten und Arthrose, rheumatische Knieschmerzen, Migräne und Muskelkater. Ingwer regt zudem das Haarwachstum an und bekämpft Schuppen und Pickel.

4. Kardamom

Dieses leicht scharfe Gewürz kennen wir aus Lebkuchen oder Chaitee. Es regt die Verdauung an und wirkt gegen Blähungen, Husten, Asthma, Mundgeruch und Epilepsie. Kardamom entkrampft die Nerven, beruhigt und lindert Menstruationsschmerzen.

5. Kümmel

Kümmel fördert die Verdauung und ist ein uraltes Rezept gegen Magenkrämpfe, Völlegefühl, Koliken und Blähungen.

Gesund

Gewürze ersetzen so manches Medikament

6. Kurkuma

Kurkuma wird seit etwa 5000 Jahren in der ayurvedischen Medizin bei Entzündungen eingesetzt, wirkt krebshemmend, hat positive Effekte bei Arthrose zur Folge, regt die Gallenproduktion an und hilft beim Verdauen fettreicher Speisen.

7. Nelken

Ihr teilweise bitteres Aroma kennen wir vom Rotkohl, aus Lebkuchen oder vom Glühwein. Nelken wirken gegen Zahnschmerzen, Durchfall, Verdauungsstörungen, Mundgeruch, Gastritis und Gelenkschmerzen.

8. Safran

Safran bewirkt die Ausschüttung des Gute-Laune-Hormons Serotonin, wirkt entgiftend und entzündungshemmend, lindert PMS-Schmerzen, verbessert die Sehschärfe und kann bei der Behandlung von Alzheimer, Allergien und Erektionsstörungen eingesetzt werden.

9. Vanille

Vanille wirkt aphrodisierend und muskelstärkend, fördert den Stoffwechsel und die Verdauung und reduziert Reizbarkeit, Gallenschwäche und Rheuma.

10. Zimt

Dieses Gewürz aus der Rinde von Zimtbäumen gibt dem Glühwein, Chai-Tee oder Milchreis eine besondere Note, senkt den Blutzucker und wirkt fettverbrennend, harntreibend, krampf- und schleimlösend. Zimt fördert die Durchblutung, ist antibakteriell und schmerzstillend und wirkt gegen Appetitlosigkeit, Blähungen, Magenbeschwerden, Husten, Heiserkeit und Zahnschmerzen.