The Way to the next Whisky Bar

Darum gebeten, ihnen den Weg zur nächsten Whisky-Bar zu zeigen, haben schon viele Popstars. Jim Morrison von den Doors sang den „Alabama Song” von Kurt Weill und Bert Brecht, in dem diese Bitte geäußert wird, ebenso wie David Johansen von den New York Dolls, Marilyn Manson oder die Hamburger Punk-Band Abwärts. Auf dem Continental Whisky Market, der vom 20. bis 23. April im Rahmen der Slow Food Messe Stuttgart stattfindet, weisen ihnen nun Destillen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, Belgien, Frankreich und Italien, Finnland und Schweden den Weg, denn die Zeiten, da Whisky ausschließlich in Schottland, Irland und den USA gebrannt wurde, sind längst vorbei.

Fänger im Roggen — Peter Schüttwes „Brooklyn 1776”

Peter Schüttes „Brooklyn 1776”

Bei den rund 50 europäischen Whisky-Destillerien, die auf der Slow Food 120 Sorten präsentieren, handelt es sich zumeist um Familienbetriebe, die lokale Rohstoffe verwenden und auf traditionelle handwerkliche Methoden zurückgreifen — und im Rahmen einer Bodensee-Whisky-Tour auch besichtigt werden können. Ergänzt wird das Programm des Whisky-Markts durch Chocolatiers, die in einer speziellen Lounge geschmacksexplosive Whisky-Schokoladen-Pairings vorstellen.

Volker Seiberts Walnuss-Bourbon

Volker Seiberts „Walnuss-Bourbon”

Die nächste Gastro Vision findet übrigens ebenfalls in Stuttgart statt, vom 3. bis zum 7. Februar 2018 im Rahmen der Intergastra — bevor dann die 19. Gastro Vision vom 9. bis zum 13. März 2018 im Hamburger Empire Riverside Hotel über die Bühne geht.