Ein gutes Netzwerk ist das A und O für langfristigen Erfolg. Um die Branche noch näher zusammenzubringen, hat Marcus Dytrich (30) ein unabhängiges Social Media-Netzwerk für die Hotel- und Gastronomiebranche ins Leben gerufen. Als Geschäftsführer und Gründer der Plattform „gastronection“ hat er einen Meilenstein der Vernetzung geschaffen. Der Vorteil: Die Teilnahme und Profilerstellung ist für jedermann kostenlos.

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Marcus Dytrich: Ein junger Mann mit Visionen und Mut für Neues

Wer sind Sie und was machen Sie im Bereich Gastronomie, Hotellerie bzw. Catering?

Ursprünglich habe ich bei Käfer in München eine Lehre zum Koch gemacht. Danach folgten einige Stationen, ehe ich mich entschloss, mit dem Rucksack quer durch Australien, Neuseeland und Asien zu reisen. Dort habe ich unter anderem auch weiter als Koch in der aufstrebenden australischen Gastronomie gearbeitet. Zurück in Deutschland habe ich mich weitergebildet und bin in das F&B Management gewechselt. Das hat meinen Horizont ganz besonders erweitert und ich konnte gerade im Bereich Wirtschaftlichkeit und Mitarbeiterführung so einige Stärken hinzugewinnen.

Neben meiner Passion für die Gastronomie habe ich noch ein zweites Steckenpferd, welches mich seit Jahren begeistert – die Mediengestaltung. Dazu gehört Webdesign, die Fotografie und das Drehen von Filmen. Daraus entstand das „Social Media Netzwerk“ mit den Namen „gastronection“, speziell für Gastronomen und Hoteliers, welches seit Kurzem online ist und ein hilfreiches Tool für jeden Mitarbeiter und jede Führungskraft aus unserer Branche darstellt.

Die Startseite der Plattform gastronection

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Zu meinen Aufgaben zählt alles, was täglich bei einer sozialen Plattform anfällt. Zum einen geht es um die strategische Planung und die Funktionen des Netzwerks. Einen großen Teil nimmt auch die Gestaltung ein. Bei uns ist alles, was man sieht, aus der eigenen Hand kreiert und entwickelt worden. Das ist zwar durchaus arbeitsintensiv, aber so trägt das Projekt die eigene Handschrift. Zudem ist natürlich die Bewerbung der Plattform ein Hauptthema, um viele interessante Menschen aus unserer Branche dafür zu begeistern. Zusätzlich entwicklen wir jeden Monat neue Features, um die Plattform den Nutzern noch attraktiver und zu einem noch größeren Mehrwert zu machen. Die Unternehmensführung stimme ich mich mit meinem Gründerkollegen Marius Badura stetig ab, der für diesen Bereich zuständig ist.

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Über die Jahre konnte ich mich Stück für Stück mehr an die Selbstverwirklichung herantasten. Es ist mir unglaublich wichtig, selbst den Kopf anzuschalten, anstatt nur nach Schema F zu arbeiten. Ich bin gerne kreativ und mag es, vor neue Herausforderungen gestellt zu werden und diese selbständig mit einer gewissen Finesse zu meistern.

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen? 

Eingangs war unser Problem, dass es kein vernünftiges Netzwerk gab, in dem wir auf gastronomischer Augenhöhe mit Kollegen im Internet kommunizieren können und keine ausreichenden Informationen rund um das Thema Jobs, Produkte und Dienstleistungen fanden. Dieses Problem haben Marius Badura und ich aufgegriffen und nach einer Lösung gesucht. Daraus entstand die Plattform gastronection. Damals gab es zwar viele gute Webseiten, aber genau das „viel“ war das Problem. Wir wollten einen einzigen Ort schaffen,an dem sich der Gastronom und Hotelier zu Hause fühlt und gerne bewegt. Jeden Tag stoßen neue Kollegen zu uns und darunter sind zunehmend mehr Entscheider. Aber auch Gastronomiebetriebe präsentieren sich bei uns und namhafte Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen unserer Branche anbieten. Für uns ist das eine unglaublich positive Entwicklung und ein Zeichen, dass wir ein großes Interesse der Kollegen wecken können.

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Jeder darf uns gerne kontaktieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es der Jungkoch oder der Geschäftsführer eines großen Unternehmens ist. Jeder, der sogenannte „Connections“ in der Gastronomie aufbauen und pflegen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen.

Wo finden wir Sie im Internet?

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Die App der Plattform gastronection ist kostenlos im App Store erhältlich

Ganz einfach auf www.gastronection.com.
Mittlerweile haben wir sogar eine eigene App und sind auf allen Kanälen wie Facebook oder Twitter vertreten.

Welche Termine und Events stehen in der nächsten Zeit an?

Vor kurzem erst haben wir unsere App für Android und IOS herausgebracht. Dies bringt einen Berg an Arbeit mit sich. Als Nächstes erfolgt eine Erweiterung für Instagram. Für 2017 ist der Besuch zur Gastro Vision fest eingeplant.

Wie lautet Ihr Lebens- bzw. Arbeitsmotto?

Im Beruflichen würde ich sagen, dass der Ursprung des Erfolges im persönlichen Verzicht liegt. Da lasse ich aber jetzt gern jedem selbst die Fantasie, um dies zu interpretieren.

 

Sie möchten den Fragebogen der Gastro Vision ebenfalls beantworten? Oder Sie haben eine Person im Hinterkopf, die interessant sein könnte?

Dann schicken Sie uns eine Mail mit dem Betreff „Fragebogen Gastro Vision“ an presse@gastro-vision.com.