Mit der endenden Gastro Vision 2016 haben die Künstler der Millerntor Gallery ihre Werke wieder eingepackt. Viva con Agua und der Hamburger Fußballverein FC St. Pauli fördern mit dem urbanen Kunst- und Kulturfestival kreatives Engagement. Wir schauen im zweiten Teil unserer Serie auf die Kunst auf der Gastro Vision und stellen vor, was die Künstler des Projekts als Nächstes planen.

„Klaus Klische und Christian Meißner engagieren sich schon sehr lange für Viva con Agua“, sagt Tania Tchorzewski , Sprecherin der Millerntor Gallery. „Wir freuen uns jedes Mal, mit den beiden zusammenzuarbeiten.“

Genauso wie die zwei Gründer der Gastro Vision machen sich auch die Künstler der Millerntor Gallery stark – mitinitiiert vom Hamburger Fußballverein FC Sankt Pauli.

Das Motto „Art creates water“

Gastro Vision, Foto: Gastro Vision

Kunst stand bei der Gastro Vision 2016 im Zentrum.

Nach dem Motto „Art creates water“ gehen die Gewinne des Kunstverkaufs zu 70 Prozent an Viva con Agua, um somit die weltweite Wasser- und Sanitärversorgung zu verbessern, heißt es seitens der Millerntor Gallery. Die restlichen 30 Prozent des Erlöses verbleiben bei den unterstützenden Künstlern.

Dabei machen Kreative wie Rebelzer auch vor dem stillen Örtchen keinen Halt. Zusammen mit der Agentur Goldeimer kreierte der Hamburger Streetart-Künstler Toilettenpapier, das sowohl auf den WCs der Gastro Vision als auch im freien Verkauf in ausgewählten Hamburger Drogeriemärkten von Budnikowsky erhältlich ist.

Universelle Sprache von Kunst, Musik und Fußball

Die Gastro Vision ist dennoch nur eine von vielen Bühnen für die Künstler der Millerntor Gallery. An fünf Tagen im Jahr verwandelt sich auch das St. Pauli Stadion zu einer Plattform des internationalen Art-Festivals. Frei nach dem Motto „Kunst, Musik und Fußball sprechen jeden an“, sollen die Besucher sich damit beschäftigen, wie sie die Welt positiv verändern würden.

Dazu gibt es im Vorfeld mehrere Warm-Up Parties. „Davor planen wir keine großen Produktionen mehr“, sagt Tania Tchorzewski. Nur das ein oder andere Hotel würden einige Künstler gestalten. „Ansonsten konzentrieren wir uns auf die Gallery.“

Erster Teil der Artikelserie über Kunst auf der Gastro Vision

Millerntor Gallery, Foto: Noah Felk

Das nächste urbane Kunst- und Musikfestival kündigt sich an. Foto: Noah Felk