Gehängt, gestellt und gesprayt – Kunst hat die Gastro Vision 2016 bestimmt. „Da sind so einige gute Kontakte entstanden“, sagt Tania Tchorzewski von der Millerntor Gallery. Das Art-Projekt von Viva con Agua und die Gastro Vision seien „seit Langem treue Partner und Freunde“.

Der Hamburger Streetart-Künstler Rebelzer, der Illustrator Bobbie Serrano und der zeitgenössische Künstler Osca sind nur drei von mehreren Kreativen, die in der zweiten und dritten Etage des Empire Riverside Hotel auf St. Pauli farbenprächtige Inspirationen für die Veranstaltung entfesselten.

„Die Gastro Vision war eine total gute Erfahrung“

Gastro Vision Kunst, Foto: Gastro Vision

Rebelzers Freaks bevölkern den Street Food Market.

Mit wehenden „Gastro-Visions“-Fahnen begrüßte ein Freak von Rebelzer die Besucher schon an der Eingangstür des Hotels. Nur wenige Schritte weiter konnten die Gäste in den ersten Messetagen die Entstehung eines Graffito verfolgen. In den oberen zwei Etagen eröffnete sich dann eine Welt voller Augenschmaus.

„Die Gastro Vision war für uns eine total gute Erfahrung“, so Tania Tchorzewski. „Wir haben ganz andere Zielgruppen erreichen können, als jene, welche wir sonst ansprechen. Vor allem unsere Art Rooms kamen super an.“

„Birds“ beobachten das „Dasein in der Gesellschaft“

Gastro Vision Kunst, Foto: Gastro Vision

Die „Birds“ von Bobbie Serrano zieren auch Teller.

Während Rebelzers Freaks den Street Food Market der Gastro Vision bevölkerten, beobachteten in der Area Room Trends die schrillen Vögel von Bobbie Serrano das „Dasein in der Gesellschaft“, wie er schreibt. Mit den „Birds“ setzt sich der studierte Sozialarbeiter unter anderem mit zwischenmenschlichen Beziehungen auseinandersetzt.

Die gehängten Kunstwerke auf der Gastro Vision waren außerdem Acryl auf Leinwand „Manni“ von Osca, „Mamma“ von Queen Kong, ebenfalls Acryl auf Leinwand, sowie „Serious Wave“ von Paul Kintu. Außerdem sahen die Messebesucher die „Hairfashion show“ von Klaus Mertens, die Collage „Facetime“ von Various & Gold, „Zosma“, „Chort“ und „Nakkar“ von Joachim Buchholz sowie „Eine Hand wäscht die andere“ von Case.

Millerntor Gallery als Spenden-Motor

Gastro Vision Kunst, Foto: Gastro Vision

In der Hotel-Lobby entstand während der Gastro Vision ein Graffito.

Die Künstler organisieren sich unter dem Dach des internationalen Art Festivals Millerntor Gallery. Sie sei eine Veranstaltung, bei der vor allem das Sammeln von Spenden für Viva con Agua im Fokus stehe, erklärt Tanja Tchorzewski.

Was die Millerntor Gallery plant und mehr über Kunst auf den stillen Örtchen der Gastro Vision gibt es im zweiten Teil dieses Beitrags.